3 OUTFIT TIPPS FÜR DEIN NÄCHSTES COUPLESHOOT

Man bucht extra eine FotografIn und dann hat man NICHTS im Kleiderkasten! Keine Sorge – mit diesen Tipps kannst du deinen KundInnen von nun an die Angst nehmen, dass sie für das Shooting extra shoppen gehen müssen.


1. Wichtigster Faktor: das Paar soll sich wohlfühlen – das ist die Hauptmessage, die ich meinen Paaren mitgebe, wenn die Frage aufkommt, was sie anziehen sollen. Ein gutes Beispiel sind für mich hohe Schuhe. Wenn sie NIE hohe Schuhe trägt, dann am Besten nicht beim Fotoshooting damit anfangen, nur weil es eventuell schöner aussieht. Ein angenehmes Tragegefühl und Beweglichkeit (ohne rumziepen zu müssen) sind für mich die Basis für ein gutes Outfit.


Ein kleiner Extratipp: Ich fange nie mit dem Lieblingsoutfit an. Am Anfang des Shootings muss man erst warm werden und sich einshooten. Das Paar steht wahrscheinlich zum ersten Mal vor der Kamera, also braucht es im Normalfall auch ein bisschen Zeit um aufzutauen. Wenn die Stimmung dann am Höhepunkt ist, das Licht noch weicher und schmeichelhafter ist – DANN macht das Lieblingsoutfit am meisten Sinn.


2. Farben: Zum einen gilt es darauf zu achten welche Farben das Paar trägt, aber auch welche Farben die Location hergibt. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, es geht mehr darum, was du mit den Bildern erreichen möchtest. Willst du, dass dein Paar eher raussticht, dann eignen sich knallige Farben, die sich vom Hintergrund abheben, gut. Möchtest du, dass sich dein Paar gut in die Natur einfügt, dann sind natürliche Farben (und Stoffe) empfehlenswert. Mit einem Pinterestboard kannst du gut aufzeigen, was dir als FotografIn gefällt und welche Farben gut harmonieren. Im Idealfall nehmen die KundInnen 3-5 Outfits mit, sodass ich mit ihnen gemeinsam 2-3 Outfits auswähle.


Merke: Du bist der Profi, du solltest sie an die Hand nehmen und klar sagen, welche Outfits gut auf den Fotos wirken und welche eventuell nicht. Natürlich ist das auch Geschmackssache, aber die Kund:innen haben ja meist schon ihre absoluten Favoriten ausgewählt und möchten deine Meinung dazu wissen, was schmeichelhaft wirkt.



3. Muster: Ich persönlich empfehle so wenig Muster wie möglich zu tragen. Muster lenken schnell vom Wesentlichen (der Person) ab, noch dazu muss man auch immer den Hintergrund mitbedenken. Bei Couple Shoots in der Natur gibt es da ja auch schon genügend Strukturen/Muster im Hintergrund und somit könnte es schnell zuviel für das Gesamtbild werden, wenn eventuell sogar beide Personen gemusterte Outfits tragen. Man kann Muster aber auch sehr bewusst einsetzen um die Persönlichkeit der Person(en) zu betonen.

Merke: Je kleiner die Muster sind, desto anstrengender ist es für das Auge das Outfit zu „lesen“. Je gleichmäßiger die Muster (z.B.: Streifen) desto angenehmer für das Auge. Achtung: bei Männerhemden mit kleinkariertem Muster kann es schnell zu dem so genannten Moiré-Effekt kommen – deswegen auch hier, einfärbig ist besser!



Möchtest du noch tiefer in das Thema eintauchen?

Marie ist seit vielen Jahren selbstständige Fotografin und hat in dieser Zeit eine Menge Berufserfahrung gesammelt. Ihr Know-How möchte sie dir in ihrem Online Kurs „Couple Posing“ weitergeben. Dort verrät sie dir ihren kompletten Workflow für ein natürliches und entspanntes Paarshooting.

https://www.creativemind-academy.com/coupleposing



Über Marie

"Olivenprinzessin, Halbfranzösin – Wien verliebt. Oft nachdenklich, aber noch öfter neugierig. Ich gehe meinen Weg, möchte Menschen berühren, fürs Leben lernen und dich daran Teil haben lassen. Ich will mein Wissen an dich weitergeben, dich inspirieren und dich an meiner Erfahrung teilhaben lassen. Das Leben ist toll! Lass es uns zusammen zelebrieren!“



Marie Bleyer

www.mariebleyer.com



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